Aus der Perspektive des Betrachters: Wenig Klasse, viel Klamauk!
Frankfurt am Main. War`s das? War das die Cremé der nationalen Dressur-Nachwuchs-Elite mit der Vision, die internationalen Championate für die eigene Nation in Zukunft beflügeln zu können? Nein, die neuerlichen Helden von Frankfurt sind in der überwiegenden Zahl nicht dazu geeignet, den deutschen Dressur-Nimbus aus dem Tal der Tränen zu bugsieren und dem jahrzehntelangen Frohlockungsgedanken im deutschen Dressurlager neue, aufschäumende Glorifizierungen angedeihen zu lassen. Im Gegenteil: Wenn das die Protagonisten sein sollen, die die nationalen Farben in zwei und mehr Jahren auf den großen Vierecken dieser Welt möglichst in Siegerposen repräsentieren sollen, dann gute Nacht, Deutschland! Mithin kann das Resümmee von Frankfurt nur lauten: wenig Klasse, aber viel Klamauk!