Eine Posse der besonderen Art: „Ähnlichkeiten à la Majestätsbeleidigung“ lassen sich nicht verleugnen
Auch nach dem Rausschmiss von Verbands-Vize Volker Kückelhaus steht Pferdestammbuch-Geschäftsführer Dr. Friedrich Mahahrens (Foto) in der Kritik.
Foto: Raimund Hesse
Münster. „O du Fröhliche“ - „Stille Nacht, Heilige Nacht“ und ähnliche weihnachtlichen Weisen sind traditioneller Bestandteil der Vorweihnachtszeit und entsprechend sollte auch die allgemeine Stimmung sein. Auf der außerordentlichen Delegiertenversammlung des Westfälischen Pferdestammbuches e.V. (Münster) war davon zwei Tage vor Heiligabend überhaupt nichts zu spüren. Anlass dieser Außerordentlichen war der Antrag von 39 Delegierten, um den stellvertretenden Vorsitzenden Volker Kückelhaus (Nachrodt-Wiblingwerde, Märkischer Kreis), der im richtigen Leben diplomierter Steuerberater ist und sich mit Zahlen mehr als gut auskennt, wegen vereinsschädigendes Verhalten abzuwählen. Der ehrenamtliche Verbandsvorsitzender Gustav Meyer zu Hartum (Herford) und der im Gehalt stehende Geschäftsführer Dr. Friedrich Mahahrens (Münster) gehören zu den Hauptakteuren dieser „Hippo-Posse“. 60 der stimmberechtigten Delegierten votierten für die Abwahl von Volker Kückelhaus, 40 stimmten dagegen. Soweit der Ausgang der Versammlung. Allerdings waren die Hintergründe dieses „vorweihnachtlichen Events“ recht heftig. Unter anderem steht finanzielle Misswirtschaft der Geschäftsführung im Mittelpunkt.